|
Warum sollte ein Implantologe zugleich Facharzt für Oralchirurgie sein? |
|
Das Studium der Zahnmedizin umfasst in der Regel nur eine ganz geringe chirurgische Ausbildung. Ein Facharzt für Oralchirurgie verfügt nach seiner Ausbildung hingegen über eine umfangreiche praktische Erfahrung, die es ihm ermöglicht, auch schwierige Operationen routiniert zu beherrschen. |
|
Gibt es eine Altersgrenze für Implantate? |
Bei Jugendlichen gibt es Altersgrenzen, denn das Knochenwachstum sollte vor einer Implantatbehandlung abgeschlossen sein. Bei Mädchen können ab etwa 16, bei Jungen ab etwa 17 Jahren Implantate gesetzt werden.
Nach oben hin gibt es hingegen keine grundsätzliche Altersgrenze. Auch 80-jährige haben wir bereits erfolgreich mit Implantaten versorgt. Nicht Ihr Alter sondern vielmehr Ihre allgemeine Gesundheit und die individuelle Beschaffenheit Ihres Kieferknochens sind entscheidend. Grundsätzlich beraten wir Sie vor einer Implantation ausführlich. Durch eine sorgfältige Untersuchung auf Basis Ihrer medizinischen Vorgeschichte wird festgestellt, ob Implantat getragener Zahnersatz für Sie die richtige Wahl unter den Zahnersatz-Alternativen ist. |
|
Ist eine Implantation schmerzhaft? Brauche ich eine Vollnarkose? |
In aller Regel reicht eine örtliche Betäubung für das Einfügen Ihres Implantates vollkommen aus. Eine Vollnarkose ist normalerweise nur in Ausnahmefällen nötig, zum Beispiel bei umfangreichen oder komplizierten Eingriffen. Ob dies sinnvoll und notwendig ist, wird vorab in der ausführlichen Beratung geklärt. |
|
Sind Implantate von eigenen Zähnen zu unterscheiden? |
Nein. Implantate fühlen sich in aller Regel nahezu an wie Ihre eigenen Zähne und sehen auch so aus. Die künstliche Zahnkrone wird in Farbe und Form individuell an die umgebenden Zähne angepasst und der übrige Teil des Implantats liegt unsichtbar verborgen. Durch ihre feste Verankerung im Kieferknochen sitzen die Implantate besonders sicher. Sie können damit kräftig zubeißen und kauen wie mit eigenen Zähnen. |
|
Was tun, wenn nicht genug Knochen vorhanden ist? |
Der Kiefer kann durch künstliche Knochensubstanz oder Knochentransplantation wieder aufgebaut werden. „Zu wenig Knochen“ ist heutzutage kein Grund mehr, auf Implantate zu verzichten. |
|
Wie lange halten Implantate? |
Die 1000-fache Erfahrung des behandelnden Zahnarztes ist eines der wichtigsten Erfolgskriterien in der Implantologie. Werden Implantate fachmännisch gesetzt, können sie ein Leben lang halten.
Wichtig für den lebenslangen Erfolg sind darüber hinaus eine systematische Nachsorge, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen sowie die eigene sorgfältige Mundhygiene. Dazu erhalten Sie von uns individuelle Hinweise. |
|
Wie verträglich sind Implantate? Kann ein Implantat abgestoßen werden? |
Die künstlichen Zahnwurzeln werden aus Titan, manchmal aus Keramik hergestellt. Titan ist ein Metall, das nicht nur hochstabil, leicht und langlebig, sondern auch absolut körperverträglich (biokompatibel) ist. Abstoßungsreaktionen oder Allergien sind bei Titan kein Thema. Keramik ist ebenfalls wegen seiner guten Körperverträglichkeit bekannt, wird jedoch wegen der vielen Vorteile von Titan nur äußerst selten verwendet.
|
|
Gibt es Implantate, die sofort mit Zahnersatz versorgt werden? |
Diese als Sofortversorgung oder manchmal als Sofortbelastung bezeichnete Sonderform ist unabhängig vom Implantat immer mit höheren Risiken verbunden. Daher ist eine solche Versorgung an bestimmte Voraussetzungen gebunden und nur in Einzelfällen möglich. |
|
Brauche ich eine Überweisung? |
Nein, Sie können für eine unverbindliche Erstberatung auch ohne eine Überweisung einen Termin vereinbaren. |
|
Kann ich einen schriftlichen Kostenvoranschlag bekommen? |
Wir werden in einem gemeinsamen ersten Beratungstermin alle Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen durchsprechen und Sie über die entsprechenden Kosten aufklären. Bevor Sie die Behandlung beginnen, erhalten Sie entsprechend Ihres Therapiewunsches einen genauen schriftlichen Kostenvoranschlag. |
|
Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse? |
Gesetzliche Krankenkassen erstatten zu einem Teil Kosten der sogenannten „Prothetik“, wie z.B. die Implantatkronen oder Implantatbrücken. Private Versicherungen beteiligen sich an den gesamten Kosten im Rahmen des Versicherungsvertrages. Für gesetzliche oder private Krankenkassen wie auch für Beihilfestellen erhalten Sie von uns alle erforderlichen Unterlagen, um vorab die Kostenerstattung genaustens zu klären. |